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Die verborgene Welt der Magneten                                                                                                                       # 28

Die NUTZUNG der Zeit  - asymmetrische  Qualitäten
von Permanentmagneten


 Die folgenden Auszüge stammen aus einer Arbeit von Hans ZOCHER und Clara TÖRÖK, die Forschung durch diese beiden Personen betreffend. Der Ort, an dem diese Arbeiten stattfanden war das Laboratorio da Producao Mineral, Ministerio da Agricultura, Rio De Janeiro Brasilien. E.P. WIGNER berichtete diese brasilianischen Forschungsarbeiten an die Proceedings of  the  national  Academy  of Science (Fortschritte der Nationalen Akademie der Wissenschaften) am 15. April 1953,1

 
Laut Zocher und Török ist die kreisende Bewegung der Leitfähigkeit eine zeit-asymmetrische Eigenschaft. Prozesse der Leitung sind nicht nur zeit-asymmetrisch, sie sind unumkehrbar. Eine Richtung in der Zeit entspricht dem wahrscheinlichen Verlauf, die andere ist gemäß dem zweiten Hauptsatz der Thermodynamik unwahrscheinlich.
Potenzialdifferenzen dagegen sind zeitsymmetrisch. Die kreisförmige Asymmetrie besteht in der Differenz des Widerstandes gegen Ströme, die im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn laufen, ob sie nun wahrscheinlich sind oder nicht. Diese Ströme sind natürlich Zeit-asymmetrische. Daher kann eine Kristallstruktur, welche Zeit-symmetrisch ist, keine nicht kreisförmige asymmetrische Leitfähigkeit verursachen. Eine solche Eigenschaft kann nur in einem System mit Zeit-asymmetrischen Kreisläufen, mit mechanischer oder elektrischer Rotation, mit Coriolis Kräfte oder Magnetfelder – gefunden werden. Der Hall-Effekt steht tatsächlich im Zusammenhang mit kreisförmiger elektrischer Leitfähigkeit, die RighiLeduc Wirkung mit einer kreisförmigen thermische Leitfähigkeit, beide ausgelöst durch ein magnetisches Feld.2  

 
Die Berücksichtigung von Raum-Zeit Asymmetrie kann sich außerhalb der Kristall-Physik als nützlich erweisen.   Der Prozess des Aufteilens eines magnetischen Dipols in zwei freie magnetische Ladungen ist unmöglich, wenn man bedenkt, dass die Raum-Zeit Asymmetrie in diesen Prozess mit einbezogen ist. Die heutige Literatur zu diesem Punkt ist nicht eindeutig. So stellt DIRAC3 den Grund, warum die Trennung von elektrischen Ladungen um so vieles einfacher als die von magnetischen Ladungen zur Debatte - und EHRENHAFT ist der Auffassung, dass er bei der Isolierung von freien magnetischen Ladungen Erfolg hatte.4

  Nach dem vorgegebenen Konzept, dass ein magnetisches Moment, und somit auch ein Spin immer einer realen kreisförmigen Bewegung entspricht und nicht als eine intrinsische Eigenschaft, ohne den Charakter einer Bewegung angesehen werden kann. Dies betont wieder die Tatsache, dass die statischen Formen im dreidimensionalen Raum nicht ausreichen, um physische Körper darzustellen und dass die Raum-Zeit-Beziehungen unverzichtbare Notwendigkeiten sind.5  

Wir sprechen von der Zeit-Symmetrie, wenn die Zeitinversion keinen Einfluss auf die Qualitätsmerkmale hat die umgekehrt werden.6

  Asymmetrie ist viel mehr als das Gegenstück der Symmetrie. Asymmetrie postuliert die Existenz charakteristischer Unterschiede, während Symmetrie charakteristische Eigenschaften aussortiert. Bestimmte physikalische Phänomene sind eng mit bestimmte Formen von Asymmetrie verwandten, während bestimmte symmetrische Elemente bestehen können, ohne unbedingt mit diesen Effekten verbunden zu sein.7  "C'est la dissimetric, qui cree le phenomene", erklärte P. CURIE.8



































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